Wozu der Coach

Neulich fand unser erstes Meeting mit unserem KIC Inno Energy Coach, einem ausgebildeten Chemiker und erfahrenen Berater im Bereich Energie und Technologie, statt. Zusammen besprachen wir unsere Ideen, Ansätze, Entwürfe und den Projektzeitstrahl. Durch die Identifizierung von Schwachstellen, Stärken, Marktvorhersagen und dem Vorteil von Gummi versus Stahlsteckern, half er uns, eine neue Perspektive zu gewinnen.

Hier sind die neu gewonnenen Erkenntnisse unseres ersten Meetings:

1) Stell die schwierigen Fragen

Warum tun wir das? Wie überzeugen wir die, denen es egal ist? Wird das je möglich sein? Haben wir uns auch evtl. Alternative X,Y und Z überlegt? Können wir einen Gewinn erzielen?

Diese Fragen helfen dabei, die eigene Arbeit darzustellen und zu reflektieren, sich zudem auch gegen Kritik stark zu machen, denn die ist unvermeidbar. Überzeugender ist, Fragen zu beantworten, bevor sie gestellt werden.

2) Probleme vorgreifen

Nicht alle Probleme können vorhergesehen oder vermieden werden. Schlimm ist es, mitten im Projekte den Grund des Nichtfunktionierens festzustellen und dann wieder ganz von vorn anzufangen. 

Wir müssen uns die Frage, "was kann in einem Monat, in einem Jahr oder in 10 Jahren bezüglich Material und Bedarf alles schieflaufen?" jeden Tag neu stellen. "Haben Kunden in 10 Jahren immer noch das Interesse am willpower-System?" Alle Komponenten und ihre entsprechende Lebensdauer müssen untersucht werden, angefangen vom Verbrauchsmaterial bis hin zu den einzelnen Schrauben und Rohrleitungen.

3) Nimm dein Fehler-Analyse ernst

Teil der Problemanalyse ist die Nutzung einer Fehlermöglichkeits-und -einfluss-Analyse (FMEA). Hier schätzt man anhand von gesammelten Projekterfahrungen ab, welche Hürden von Anfang an zu überwinden sind und welche Fehler man konkret zu vermeiden versucht. Jedes Teil des Systems sollte fehlerfrei funktionieren.

4) Knüpfe eine Beziehung mit deinen Unterauftragnehmern / Konsortialpartnern

Das Outsourcing von Arbeit an Experten kann richtig vorteilhaft sein. Da sie Experten sind, liefern sie ein Endprodukt von höherer Qualität als man selbst. So hast du mehr Zeit und kannst dich auf dein Fachgebiet konzentrieren. Allerdings gibt es das Problem, dass man beim Outsourcing die Kontrolle verlieren könnte. Durch die Knüpfung enger Kontakte und Absprachen kann dies vermieden werden.

Aber die wichtigste Frage ist:

5) Wir sagt dir dein Bauchgefühl?

Am Ende unserer Zusammenarbeit fragte unser Couch nach unserem Bauchgefühl. Wo konkret haben wir im Projekt möglicherweise Bauchschmerzen und was gibt uns ein gutes Gefühl? Nachdem wir zwei Tage unsere Probleme analysierten, kannten wir sie in-und auswendig.

Nur wenn alle möglichen Fehler berücksichtigt werden, kann man Überraschungen mit einem Plan B begegnen und vorankommen.

Wie Konfuzius mal sagte, „In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.“ 

 

(JeKa - 30.06.2016)

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